Die vier Versprechen

Ein Weg zur Freiheit und Würde


Die vier Versprechen
Quelle: Thalia

Durch Zufall bin ich beim Stöbern auf einer Seite für NLP (wieder) auf „Die vier Verspechen“ von Don Miguel Ruize gestoßen. Schemenhaft konnte ich mich noch daran erinner, im Zusammenhang mit Castañeda, davon schon gelesen zu haben. Diesmal war ich soweit und wollte mehr wissen. So habe ich mir auch sogleich ein Exemplar organisiert.


Wenn man die vier Versprechen ohne das Buch nur für sich stehen lässt, so scheinen sie erst einmal sehr banal zusein. Binsenweisheiten die man glaubt auch so versteh zu können. Solange, bis man ernsthaft versucht sie auch umzusetzen. Binnen kürzester Zeit scheitert man. Denn die vier Versprechen gibt man nicht anderen, sondern sich selbst. Und jeder weiß, wessen größter Feind man ist.

Sei untadelig mit Deinen Worten
und wähle sie mit Bedacht

Bezieh nicht alles auf Dich
und nimm es nicht persönlich

Ziehe keine voreiligen Schlüsse

Tue immer Dein Bestes,
nicht mehr aber auch nicht weniger

Schon auf den ersten Seiten habe ich dann auch verstanden, warum Don Miguel diese vier Weisheiten mit seinem Buch begleiten wollte. Beim lesen hatte ich auch das Gefühl, eine Zusammenfassung der mir wichtigsten Philosophien zu lesen. Allein die vier Sätze erscheine wie eine Zusammenfassung des Konstruktivismus al a Watzlawick. Auch konnte ich Ansätze der Polyvagaltheorie oder der Ego-state-Theorie erkennen. Denn jeder von uns ist mehr als nur ein Ich und wird in unterschiedlichen Situationen auch unterschiedlich auf die vier Sätze reagieren.

Untadelig mit sein Worten zu sein heißt tatsächlich
nicht zu tadeln – vor allem nicht sich selbst

Wenn man sich vergegenwärtigt, dass man nie wissen kann
ob mein gegenüber einen guten Tag hatte oder nicht,
wird man die Dinge auch weniger auf sich beziehen

Ich kann nie wissen, was im Kopf eines andern vor sich geht,
besser man fragt nach, wenn man sich nicht sicher ist

sein Bestes zu geben bedeutet nicht sich zu verausgaben
weniger bedeutet aber unter seinen Möglichkeiten zu bleiben
und in unterschiedlichen Momenten,
ist mein Bestes auch immer etwas anders

Der Weg zur gewaltfreien Kommunikation von Marshall Rosenberg ist da auch nicht mehr weit. Auch stellt Don Miguel Ruiz Zusammenhänge von Psych und Gesellschaft dar, das erinnerte mich wiederum an Erich Fromm. Man kann auch eine Verbindung zu C.G. Jung´s Archetypen ziehen. Alles vereint in einem Buch. Nun, ich bin mir nicht sicher ob ich den gleichen Blick auf dieses Werk, auch ohne meine systemisch-konstruktivistische Coaching Ausbildung oder Zulassung als Heilpraktiker für Psychotherapie hätte.

Ich kann aber mir ruhigem Gewissen jedem die Bücher von Don Miguel Ruiz ans Herz legen. Es ist ganz unerheblich ob man sich mit anderen Philosophien oder Religionen auseinandergesetzt hat oder nicht. Um hier meine Kollegen und Lehrer zu zitieren – am Ende wollen alle das gleiche – etwas mehr Verständnis und „mit der Welt klarkommen“.

Kreativ Coach | Andreas Scholz

Don Miguel Ruiz: Die vier Versprechen
Ein Weg zur Freiheit und Würde
ISBN: 978-3-548-74560-2 (Ullstein Verlage)



Und hier noch ein paar Ergänzungen zu meinen bisherigen Buchtipps


Carlos Castañeda: Reise nach Ixtlan
Die Lehre des Don Juan
ISBN: 978-3596218097 (S.Fischer)

Taisha Abelar: Die Zauberin
Die magische Reise einer Frau auf dem toltekischen Weg des Wissens
ISBN: 978-3596133048 (S.Fischer)

Florinda Donner-Grau: Shabono
Eine Frau bei den Regenwald-Schamanen
ISBN: 978-3934647527 (Nietsch)

Robert A. Monroe: Der Mann mit den zwei Leben
ISBN: 978-3453700260 (Heyne)

Stephen Hawking: Kurze Antworten auf große Fragen
Das Vermächtnis des Stephen Hawking
ISBN: 978-3608963762 (Klett-Cotta)

George Smoot: Das Echo der Zeit
Auf den Spuren der Entstehung des Universums
ISBN: 978-3570122532 (Bertelsmann)

C. W. Ceram: Götter, Gräber und Gelehrte
Roman der Archäologie
ISBN: 978-3499611360 (Rowohlt)

James Redfield: Die Prophezeiungen von Celestine Ein Abenteuer
ISBN: 978-3548741192 (Ullstein / Heyne)


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