Lösungs- oder Problemorientiert?

Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.

Buddha

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Gefühl oder Verstand

„Das sind unlösbare Fragen“, erklärte Doña Mercedes. „Aber gehen wir in die Küche und fragen Candelaria. Sie hat mehr Verstand als wir beide zusammen. Ich bin zu alt, und Du bist zu gebildet, um noch Verstand zu haben.“

Healer´s Way of Knowledge
Florinda Donner-Grau

Als ich vor kurzem (mal wieder) über diesen Satz gestolpert bin, hat es gleich (wieder) klick bei mir gemacht. Doch kaum einen Augenblick später hat sich mein „Verstand“ gemeldet und gleich das Gegenteil für sich beansprucht.

Gerald HütherNachdem ich eine Weile über ihn nachgedacht hatte, kam mir eine eventuelle Lösung in den Sinn. Ebenfalls vor einiger Zeit, habe ich einen Satz von Gerald Hüther, in der Talkshow Tietjen und Bommes vom NDR, gehört der es wohl auf den Punkt bringt. „Denken und Fühlen gehören zusammen, das eine geht nicht ohne das andere.“

Ich glaube, das ist es (u.a.) was der Satz von Doña Mercedes beinhaltet. Denn ich glaube auch, dass man nicht nur nie auslernt, sondern dass dauerhafte Bildung auch der Schlüssel für nachhaltigen Erfolgt ist. Doch wird, vor allem in unserer westlich geprägten Welt, ein sinnloser Unterschied zwischen Denken und Fühlen vorgenommen. So ist es gut möglich, dass jemand der zwar gut gebildet ist, aber seine Gefühle oder die der anderen außer acht lässt, so wirkt als wenn er keinen Verstand hätte. Weiterlesen „Gefühl oder Verstand“

Liebe ist kein Solo, Liebe ist ein Duett.

Ich will mit dem gehen, den ich liebe. Ich will nicht ausrechnen, was es kostet. Ich will nicht nachdenken, ob es gut ist. Ich will nicht wissen, ob er mich liebt. Ich will mit ihm gehen, den ich liebe.

Bertolt Brecht

Die Liebe ist wie der Wind:
Du kannst sie nicht sehen, aber du kannst sie fühlen.

RoseLike, Teile, Kommentiere.

Step by Step

Was systemisches Coaching ist – oder genauer, was es nicht ist – kann einer der bekanntesten Mitglieder der Palo-Alto-Gruppe, Paul Watzlawick, selber wohl am besten erklären. Es stammt aus seinem Buch „Vom Unsinn des Sinns oder Sinn des Unsinns“:

„Der Fehler, den ich sowohl als Therapeut wie auch als Berater von Großfirmen am häufigsten sehe, ist die Annahme, daß ein großes komplexes Problem nur durch ebenso große komplexe Lösungsstrategien angegangen werden kann. Allein schon die Entwicklungsgeschichte des Lebens auf unserem Erdball lehrt uns ein Besseres, denn die unerhörte Komplexität des Lebens entstand aus einfachsten Ausgangsbedingungen und in kleinsten Schritten. Wie wir wissen, waren große Wandlungen in der Evolution katastrophisch. Das Kleine ist möglicherweise bedeutender als das Große. Das ist für viele Weltbeglücker natürlich eine überaus schäbige Idee, mit der man die Massen nicht begeistern kann.“

Das fällt mir immer wieder in den Sinn, wenn ich auf all zu tolle komplexe (TM geschützte) Systeme stoße, die uns nun den großen Sprung bringen wollen. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass man keine Coaches oder Therapeuten mehr benötigt. Ganz im Gegenteil, die kleinsten Schritte benötigen oft die größte Hilfe. Es sind aber eben nun oft die Kleinen…

Okay, packen wir es an und schauen,
was Dein neuer „big step“ sein wird 😉

Kreativ Coach | Andreas Scholz

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Heldenreise

Was man von Film und Theater noch am ehesten fürs eigene Leben lernen kann, hat Christopher Vogler in seinem Buch: „Die Odyssee des Drehbuchschreibers“ am besten beschrieben, als er sich auf Dorothy in „The Wizard of Oz“ (1939) bezieht.

„In den Menschen um sich herum erkennt sie die Gestalten aus dem Land Oz wieder. Doch aufgrund ihrer Erfahrungen in der anderen Welt betrachtet sie diese Menschen nun ganz anders. Sie erinnert sich, im Land Schönes und Schreckliches erlebt zu haben, konzentriert sich aber auf das, was sie dort gelernt hat: (…)

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Judy Garland

Wenn Dorothy erklärt, sie wolle nie wieder von zu hause fortgehen, dürfen wir das nicht wörtlich nehmen. Gemeinst ist hier nicht das kleine Farmhaus in Kansas, sondern ihre eigene Seele. Dorothy hat sich zu einer reifen Persönlichkeit entwickelt; sie kennt ihre guten Eigenschaften, weiß mit ihren Schwächen umzugehen und hat Zugang zu ihren positiven männlichen und weiblichen Energie gefunden. Was immer sie unterwegs gelernt hat, hat sie zu einem Teil ihrer selbst werden lassen. Sie fühlt sich endliche wohl in ihrer Haut und wird in Zukunft überall zu Hause sein. Das Elixier, das sie aus der andern Welt heimbringt, ist genau diese neue Vorstellung des `Zuhause-seins´, ihr neues Selbstverständnis.“

Damit es nicht bei der reinen Katharsis bleibt, wenn man sich mit Kunst und Kultur auseinandersetzt, kann ich nur jeden einladen, eine „tatsächliche“ Reise zu sich selbst anzutreten. Und wer dabei nach Unterstützung sucht, der kann sich ja einen Coach oder Mentor aussuchen …

Kreativ Coach | Andreas Scholz

The Wonderful Wizard of Oz, 008.pngLike, Teile, Kommentiere.

Gedanke(n) …

… ein philosophisches System ist nicht ein toter Hausrat, den man ablegen oder annehmen könnte, wie es uns beliebt, sondern es ist beseelt durch die Seele des Menschen, der es hat.

Johann Gottlieb Fichte

aus Precht´s Geschichte der Philosophie II

EisblätterDas gilt im Grunde für alle persönlichen Systeme.
Nur, kann man diese ändern – und wenn ja, wie?


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Falsche Überwindung

Man glaubt, man könne es (störenden Faktoren) dadurch überwinden, (…) daß man sich um ein gemeinsames Interesse an der Welt bemüht. Selbst dem anderen seinen Ärger, seinen Haß und seine völlige Hemmungslosigkeit vor Augen zu führen, wird für Intimität gehalten, was die pervertierte Anziehung erklären mag, welche Ehepartner häufig aufeinander ausüben, die offenbar nur intim sind, wenn sie zusammen im Bett liegen oder wenn sie ihrem gegenseitigen Haß und ihrer Wut aufeinander freien Lauf lassen. (…)

Wegweiser

Die Folge ist, daß man nur bei einem (…) neuen Fremden Liebe sucht. Wiederum verwandelt sich der Fremde in einen Menschen, mit dem man „intim“ ist, wiederum wird das Sichverlieben als ein anregendes, intensives Erlebnis empfunden, und wiederum flaut es allmählich mehr und mehr ab und endet mit dem Wunsch nach einer neuen Eroberung, nach einer neuen Liebe…

Erich Fromm
(aus „Die Kunst des Liebens“)

Wie überwindet man das „wirklich“ ?


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Ziehen lassen

Das Schöne zieht einen Teil seines Zaubers aus der Vergänglichkeit.

Hermann Hesse

Auch eine Frage des Blickwinkels…

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